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Beratungskompetenz im schulischen Alltag

 

Das Thema „Inklusion“ hat einen großen Stellenwert in der Schullandschaft. Insbesondere die Förderschule ist damit befasst, sich diesem Thema zu stellen und u. a. inklusive Beratungskompetenz in Gesprächen mit den Lehrerinnen und Lehrern der Regelschulen einzusetzen und anzuwenden. Doch wie genau sieht diese Beratung im schulischen Kontext aus? Wie kann ich als Lehrerin oder Lehrer eine inklusive Beratungssituation gestalten? Inwieweit verändert sich das Rollenhandeln? Wie geht eigentlich Beratung als der „neue“ Auftrag im schulischen Kontext?

Innerhalb des zweitägigen Workshops „Systemische Beratungskompetenz im inklusiven Rollenhandeln“ gehen Sie als Teilnehmerin oder Teilnehmer diesen Fragen anhand systemischer Modelle und Methoden nach und entwickeln Ihre Antworten. Eine zentrale Rolle nimmt dabei Ihr eigener, ganz konkreter Alltag ein. Entlang von Ihnen mitgebrachter Erfahrungen und Situationen werden systemische Beratungssettings gestaltet und erprobt.

Diese Ziele und Inhalte werden im Workshop verfolgt:

· „Fragen statt Sagen“: Beratungen gestalten durch Zuhören und Fragen
· Die Auftragsklärung als zentrales Moment der Beratungsarbeit
· Inhaltliche Kontrakte schließen: Arbeitsbereiche erschließen und benennen
· Ziele formulieren und angehen
· Verbindlichkeit herstellen: Vereinbarungen treffen und kontrollieren
· Umgang mit dem „schwierigen Gegenüber“ sowie konstruktiv Kritik üben

Methoden:
Kurze Impuls-Vorträge, Kleingruppen- und Einzelarbeiten, Fallanalysen,
Situationssimulationen.

Teilnehmerkreis:
16 – 24 Teilnehmer/innen aus Schule (Lehrer/innen aller Schulformen,
Schulleiter/innen aller Schulformen)

 

 

Teamarbeit in der inklusiven Schule erfolgreich gestalten

 

Das Anforderungsprofil des inklusiven Schulalltags erfordert individualisierte und differenzierte Lernumgebungen und Lernformate.  Das stellt Lehrerinnen und Lehrer vor große Herausforderungen, denen sie alleine immer weniger nachkommen können. Um diese entstandene „neue“ Komplexität meistern zu können, etablieren sich in den Schulen zunehmend Teamstrukturen: Unterrichtsteams, Fachteams, Jahrgangsteams.
Diese Teamarbeit wird nicht immer als Gewinn erlebt, denn Mitarbeit und Führung in und von Teams ist eine anspruchsvolle Aufgabe.

Innerhalb des dreiteiligen Workshops „Teamarbeit in der inklusiven Schule erfolgreich gestalten“ gehen Sie als Teilnehmerin oder Teilnehmer diesen Anforderungen und Herausforderungen u.a. anhand systemischer (Team-)Modelle und Methoden nach und bekommen konkretes und theoretisches Handwerkszeug sowie praktisches Alltagswissen. Eine zentrale Rolle nimmt dabei Ihr eigener, ganz konkreter Team-Alltag ein.

Diese Ziele und Inhalte werden in der dreiteiligen Workshop-Reihe verfolgt:

Modul 1: Grundlagen der Teamarbeit und der Teamentwicklung
• Teamstrukturen in der Teamarbeit erfahren („Teamcharta“)
• Phasen der Teamentwicklung und Entwicklungsmöglichkeiten kennen lernen („Team-Uhr“)
• Teambuilding und Qualitätsentwicklung im Team
• Arbeitsweise und Arbeitsmodelle eines schulischen Unterrichtsteams erlernen
• Teamauftrag und Teamziele formulieren und angehen
• bewährte Modelle für die Planung der Teamarbeit an die Hand bekommen
Modul 2: Konflikte im Team – Schwierige Teamsituationen meistern
• Basismechanismen der Konflikteskalationsdynamik kennen lernen nach Glasl
• Die neun Stufen und ihre Auswirkung auf die Teamstrukturen
• Reflektion des eigenen Konfliktmusters und der Konflikthaltung
• Übung zum Umgang mit dem schwierigen Gegenüber
• Techniken zur Klärung von „Standpunkten“ und ihrer Umsetzung erproben
Modul 3: Teamsitzungen leiten – Moderation und Werkzeuge
• Von der Einladung zum Ergebnis alles im Blick
• Aufgaben und Phasen der Moderation kennen lernen
• Moderationstechniken erlernen und einüben
• sach- und lösungsgerechtes Verhandeln nach dem Harvard-Prinzip
• Ergebnisse verhalten und mit dem Gesamtsystem vernetzen
• online-gestützt Teamarbeit planen und steuern

Methoden:  u. a. Theorie-Vermittlung, kurze Impuls-Vorträge, Kleingruppen- und Einzelarbeiten, Fallanalysen, Situationssimulationen.

 

 

Erfolgreiche Praxisführung – aus der Praxis für die Praxis

Um eine Praxis erfolgreich zu führen, benötigen Sie andere Fähigkeiten als bei der Therapiearbeit. Der gute Ruf Ihrer Praxis hängt von Ihrem Praxisteam ab. Ein erfolgreiches und gut funktionierendes Praxisteam bedeutet nicht nur zufriedene Kunden, sondern auch eine geringere Ausfallquote und höhere Mitarbeiterbindung.

Die Grundlagen hierfür sind eine klare Organisationsstruktur, eine funktionierende Praxiskultur und das Wissen wie Konflikte konstruktiv gelöst werden können.

Steigen Sie mit uns in folgende Themen ein:

• Meine Leitungspersönlichkeit – welcher Führungsstil passt zu mir? Doppelrolle Kollege und Chef
• Gemeinsame Werte schaffen und leben – lebendiges Team
• Organisationsstruktur: Mitarbeiterführung & -entwicklung
• Erfolgreiches Konfliktmanagement
• Wissenstransfer und Teamentwicklung: Wie schaffe ich es Wissen nachhaltig in meiner Praxis zu etablieren und auszubauen?

Unser Seminar ist sehr praxisnah aufgebaut, sodass Sie das gelernte Wissen sofort in Übungen anwenden und wir Ihre aktuellen persönlichen Herausforderungen gemeinsam bearbeiten.

Methoden:  u. a. Theorie-Vermittlung, kurze Impuls-Vorträge, Kleingruppen- und Einzelarbeiten, Fallanalysen
Teilnehmerkreis:
12 – 24 Teilnehmer (Praxisinhaber / Leiter Logopädie, Physiotherapie, Psychotherapie)